Bree-wein-chardonnay

Bree White Chardonnay 2011: Ein fancy Name, der auch zum Äußeren der Flasche passt. Für das auffällige und innovative Design wurden die Bree Weine 2009 mit dem red dot Award ausgezeichnet. Der Mann hinter Bree ist Peter Mertes, Großwinzer aus dem Bernkastel-Kues, dessen Flaschen man in so gut wie jedem deutschen Supermarkt findet. Dabei hat Mertes nicht nur Bree, sondern auch andere Marken, wie Maybach und Spätlese Rheinhessen in seinem Portfolio (beide schon vom Weinsnob getestet).

Bei so einer Größe sind strenge Kritiker unvermeidlich. In einer Facebook Diskussion, wobei es am Rande auch um diesen Blog ging, ging Stern TV Weinkenner Dirk Würz sogar so weit, zu behaupten, dass Peter Mertes keinen echten Wein  mache. Das stimmt natürlich ganz und gar nicht!

Bree Wein ist die Designmarke aus Rheingau, wobei der Tropfen an sich gar nicht aus Deutschland kommt, sondern aus dem Pays d’Oc in Südfrankreich. Dabei setzte man auf die Klassiker der Region: Chardonnay für Weiß-, Merlot für Rotwein und einen einfachen Rosé. Ich habe den Bree Chardonnay verkostet, der mir besser gefallen hat, als erwartet. Ich vertraue nun einmal keinem auffälligen Design (was will der Winzer da vertuschen?).

Bewertung3Als ich die durchsichtige Farbe des Bree White Chardonnay sah, befürchtete ich schon einen flachen Wein. Im Mund wurde ich dann nicht nur beruhigt, sondern positiv überrascht: ein fetter, butteriger Wein – die hochwertigen Charakteristiken eines guten Chardonnay. Dazu gesellt sich eine leichte Mineralität, welche, da nur wenig Säure enthalten ist, für die ausgewogene Struktur des Bree Weins verantwortlich ist. Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen super authentischen Terroir-Wein, doch die ausgefallene Flasche braucht man keineswegs! Aber das Auge trinkt bekanntlich mit!

Den Bree Wein White Chardonnay gibt es bei Real und Rewe für 4,99.
Alternativ gibt es ihn auch bei Amazon.