Alkoholfreier Whisky Test – Welcher ist der Beste?

Was, es gibt alkoholfreien Whisky? Diese Frage habe ich mir tatsächlich auch gestellt. Es mag verblüffend klingen, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Auswahl ist noch überschaubar. Aktuell finden sich nur zwei Whisky Alternativen auf dem Markt. Und ich habe sie für dich getestet.

Whissin alkoholfreier Whisky

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Lyres American Style Whisky – Bourbon Alternative

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Easip alkoholfreier Scotch

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Für wen gibt es alkoholfreien Whisky?

Während der Schwangerschaft sollten Frauen besser keinen Alkohol trinken. Wer dennoch einen Old Fashioned genießen möchte, kann sich einen 0,0% Cocktail mit dem Produkt von Whissin mixen.

So lange Frauen ihr Baby noch stillen, empfiehlt es sich auf Alkohol zu verzichten. Man kann die Stillzeiten zwar genau planen, doch es dauert immer ein paar Stunden, bis sich der Alkohol abgebaut hat.

Zuletzt eignet sich alkoholfreier Whisky besonders gut für alle, die einen Dry January oder eine andere Art von Alkoholauszeit gönnen.

Wo kann ich alkoholfreien Whisky kaufen?

Wie bei so vielen alkoholfreien Getränken, kann man alkoholfreien Whisky nur an sehr wenigen Stellen kaufen. Aktuell findet man nur alkoholfreien Wein im Supermarkt – und auch den lange nicht überall.

Als Weinblogger bin ich quasi professioneller Alkoholiker. Dennoch empfinde ich es als hochgradig problematisch, dass es derart schwer ist, einen Whisky-Ersatz zu finden. Aktuell findet man alkoholfreien Whisky am einfachsten bei Amazon.

Wie trinkt man alkoholfreien Whiskey am besten?

Man kann ihn pur oder in einem Cocktail trinken. Da er etwas süßer schmeckt, empfehle ich ihn am besten in einem Manhattan oder Whisky Sour.

Pur kann man den alkoholfreien Whisky auch trinken. Das wird aber wohl eher den Bourbon Fans gefallen. Die Alternativspirituose ist nämlich süßer und erinnert damit an die amerikanische Variante. Wichtig ist: alkoholfreien Whiskey trinkt man am besten kalt. Zur Kühlung eignet sich ein gutes Set an Whiskysteinen.

Am meisten nach schottischem Whisky schmeckt das Produkt von Easip, der einen weichen, holzigen Charakter hat. Auch dieses Getränk kann man zu eine Sour vermischen oder pur genießen. Er ist sozusagen der Single Malt unter den alkoholfreien Whiskeys.

Wer es ganz stilvoll mag, der sollte die Whisky-Alternative aus einem Whiskyglas genießen. Die besten Whiskygläser und Sets gibt es übrigens hier.

Wie wird alkoholfreier Whisky hergestellt?

Streng genommen, ist alkoholfreier Whisky kein richtiger Whisky. Es ist zwar Gerstenmalz enthalten, allerdings wird dieser nicht fermentiert. Dazu muss Whisky mindestens 3 Jahre im Fass reifen. Auch das passiert bei diesem Alternativdrink nicht. Dazu muss das Destillat, was man sonst aus einem Whisky Tumbler trinkt, immer mindestens 40% Alkohol aufweisen. Aber man muss auch nicht allzu streng sein.

Richtiger Whiskey wird aus Getreidemalz hergestellt, der destilliert und fermentiert wird. Die Destillation findet auch hier stallt. Da es aber keine Fassreifung gibt, wird die Farbe des alkoholfreien Whiskeys mit Hilfe von Karamellzuckersirup optimiert.

Geschmacklich würde der Whisky-Ersatz auch stärker vom Original abweichen, wären da nicht die Aromen und Extrakten. Ebenfalls zum Einsatz kommt Zitronensäure und Zellulose-Gumme als Stabilisator.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich persönlich empfehle es, den alkoholfreien Whisky in einen Cocktail oder Longdrink zu mixen. Hier merkt man nicht mehr wirklich den Unterschied zum Original. Man kann ihn allerdings auch pur genießen. Dann schmecken beiden alkoholfreien Whiskeys eher nach Bourbon als nach Scotch, weil sie etwas süßer ausfallen.

Wenn du dann doch lieber das Original trinkst, dann schau dir unbedingt meinen großen Whisky-Test an.

Welche alkoholfreien Spirituosen gibt es noch?

Alkoholfreier Getränke sind im Aufmarsch. Noch vor wenigen Jahren war das Angebot an Alternativgetränken sehr überschaubar. Mittlerweile gibt jede Menge Ersatzdrinks:

Obwohl ich in der Getränkeindustrie sehr gut connected bin, konnte ich einzig und allein keinen alkoholfreien Vodka finden. Ich bin mir allerdings sicher, dass dieses Produkt auch bald auf den Markt kommen wird.

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