Alkoholfreier Sekt – der große Test

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Wer hätte das je für möglich gehalten: Der Weinsnob testet alkoholfreien Sekt und Schaumwein. Die meisten Leser haben sich vermutlich eh gewundert, warum der letzte Beitrag bereits 2 Montat zurückliegt.

Die Antwort ist denkbar einfach: Frau Weinsnob ist schwanger. Und ich habe mich bei jeder Flasche Wein wie ein Alkoholiker gefühlt. Denn alleine trinken ist dann doch ein bisschen komisch.

Freixenet, Mumm & Rotkäppchen Alkoholfrei im Test

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Um es gleich vorweg zu nehmen: die besten Champagner, wie den Taittinger Brut Réserve gibt es leider nicht als alkoholfreien Schaumwein. Dafür gibt es aber die großen Sektklassiker aus dem Supermarkt. Die 3 Sektflaschen heute sind:

  • Rotkäppchen Alkoholfrei
  • Mumm Dry alkoholfreier Jahrgangssekt
  • Freixenet Legero Alkoholfrei

Alkoholfreier Sekt – die Verkostung

Kommen wir nun zur Verkostung. Ich schenke den alkoholfreien Sekt in 3 gleiche Champagnergläser. Zusammen mit meiner Ehefrau schauen wir uns den Sekt an. Wir nehmen unsere Aufgabe ernst und verkosten den alkoholfreien Sekt genau wie bei einem echten Champagnertest.

Der Freixenet Legero und der Mumm Jahrgangssekt haben feine Perlen, die intensiv sprudeln. Der Rotkäppchen ist dagegen etwas rustikaler unterwegs. Seine Perlen sind grob, aber fast genauso intensiv im Sprudel.

Farblich ist der Mumm der dunkelste der 3 Sektweine. Seine Farbe ist fast strohgelb. Der Rotkäppchen ist hellgelb, aber durch seinen grüngelben Schimmer etwas dunkler als der Freixenet. Letzterer ist fast durchsichtig weiß.

Da es sich hier aber nicht um einen echten Wein handelt, sind die Aromen auch anders als erwartet. Der Freixenet Legero duftet noch am meisten wie ein echter Sekt. Wir erkennen Aromen von Ananas und Aprikose. Der Mumm duftet dagegen nach Kapstachelbeeren. Beim Rotkäppchen riecht man dann nur noch Traubensaft.

Geschmacklich macht man bei allen drei alkoholfreien Sektflaschen nichts falsch. Keiner schmeckt wirklich nach Sekt – aber auch nicht nach Obstsaft. Eher etwas dazwischen.

Der Freixenet Legero schmeckt nach Ananassaft und ist dabei etwas intensiver als die anderen Wettbewerber. Der Mumm Dry Jahrgangssekt Alkoholfrei schmeckt trocken, spritzig und hat mehr Säure als die anderen zwei. Dadurch wirkt er noch am meisten wie ein echter Wein. Der Rotkäppchen Alkoholfrei ist für mich der schwächste der Gruppe. Ich finde ihn eher etwas wässrig.

Freixenet Legero Alkoholfrei

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  • Inhalt: 3 x 0,75L
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Rotkäppchen Sekt Alkoholfrei

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Mumm Dry Jahrgangssekt Alkoholfrei

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Das Fazit: Wie gut ist der alkoholfreie Sekt?

Alkoholfreier Sekt – ja, man kann das trinken. Teilweise schmeckt es zwar nicht nach Wein, aber dennoch wirkt das Getränk deutlich eleganter als Apfelschorle. Vor allem ist alkoholfreier Sekt weniger süß.

Mein persönlicher Favorit war der Freixenet Legero Alkoholfrei. Er schmeckt zwar nicht per se nach herkömmlichen Sekt. Aber der fruchtige Geschmack hat mich überzeugt, wodurch ich ihn für jede Babyshower empfehlen würde. Wichtig ist aber: Man soll den Freixenet Legero kühl trinken. Deswegen empfiehlt es sich, die Flasche in einem Weinkühler zu halten.

Kleiner Tipp zum Schluss: Wenn der Ehemann keine Lust auf alkoholfreien Sekt hat, kann er auch die normale Variante dazu trinken. So habt ihr zumindest einen Schaumwein vom selben Hersteller.

Hier geht es zu den Tests der normalen Sektflaschen

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Wie wird alkoholfreier Sekt hergestellt?

Alkoholfreier Sekt wird aus alkoholfreiem Wein hergestellt. Dieser hat allerdings noch 0,5% Alkohol. Dasselbe gilt übrigens auch bei alkoholfreiem Bier. Der Wein wird anschließend nochmal auf 30 bis 35 Grad im Vakuum erwärmt. Dies soll den Geschmacksverlust verhindern, was natürlich dennoch nicht ganz auszuschließen ist.

Hat alkoholfreier Sekt wirklich kein Alkohol?

Schwangere können hier getrost aufatmen. Denn anders als bei alkoholfreiem Bier ist der Alkoholgehalt bei Sekt wirklich 0,0. Es gibt also keineswegs ein Risiko für das Baby und man darf ruhig richtig viel davon trinken. Katergefahr ausgeschlossen!

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