Rotkäppchen Sekt Trocken

Rotkäppchen
Rotkäppchen-Sekt ist wohl das deutsche Nightlife-Getränk par excellence. Jeden Freitagabend sitzen tausende junge Menschen in der U-Bahn mit einer Flasche in der Hand. Wer für die groβe Kunst des Vortrinkens kein Bier mag, trinkt Sekt. Und nicht irgendeinen Sekt, nein. Rotkäppchen-Sekt! Man könnte meinen: „No Rotkäppchen, no Party!“

So beliebt und weit verbreitet, das kann ja nicht gut sein, würde der Weinsnob sein. Doch man soll nicht zu voreillig urteilen. Genau wie bei Weinen aller Art, gibt es auch beim deutschen Sekt weit auseinanderliegende Qualitäts- und Preiskategorien. Lang ist es her, dass Sekt nur für die europäische Oberschicht hergestellt wurde. Die Rotkäppchen Kellerei in Freyburg im Anbaugebiet Saale-Unstrut gehört zu den Weingiganten Deutschlands und so ist auch das Sektangebot sehr weit gefächert: von trocken, über halb-trocken, rosé bis zum sortenreinen Riesling.

Optisch ist dieser trockene Rotkäppchen-Sekt (halb-trocken soll man eh nie trinken) eher eine Enttäuschung: blasse, durchsichtige Farbe, wenig Kohlensäure. Doch bereits im Geruch kann er diesen ersten Eindruck wettmachen. Frisch und fruchtig kommt er daher und so ist er dann auch beim Trinken. Trocken ausgebaut, schmeckt er nicht süß, sondern wird von einer deutlichen Säure gekennzeichnet, die aber nicht stört, solange man den Sekt kalt genießt (was allerdings kompliziert ist, wenn man ihn zum Vortrinken in der U-Bahn benutzt). Der Alkoholgehalt tritt, trotz seiner nur 11 %, bei diesem Wein zwar unverkennbar hervor, doch beschränkt sich auf die Rolle eines angenehmen Begleiters.

Rotkäppchen-Sekt wird trotz des hohen Bekanntheitsgrads günstig angeboten: 3,99 bei Rewe. Ein Preis, der der Qualität entspricht.

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