Heinrich Vollmer Riesling trocken – ein Wein der Gegensätze

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Heute wird es 24 Grad in Neukölln! Da kann auch der Weinsnob keinen schweren Roten trinken. Sommer ist Weißweinzeit!.

Um mich optimal auf diese neue Jahreszeit einzustimmen, habe ich mich heute für einen der bekanntesten deutschen Winzer entschieden: Heinrich Vollmer.

Vollmer ist berüchtigt für seinen innovativen Stil, was ihn sogar fast ins Gefängnis gebracht hätte. Als der Winzer aus der Pfalz 1987 auf die geniale Idee kam, Cabernet Sauvignon Reben zu pflanzen, fand das Amtsgericht Neustadt an der Weinstraße das so gar nicht lustig. Vollmer wurde zu 72 Tagen Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Erst in der zweiten Verhandlung wurde die Verurteilung fallen gelassen.

Was lernen wir daraus? Du sollst keine verbotenen Rebsorten pflanzen!

Der heutige Heinrich Vollmer Riesling trocken zeichnet sich durch seine Frische und Eindrücke von Apfel und Zitronen aus. Leicht prickelnd auf der Zunge, macht sich eine für Äpfel typische Säure bemerkbar. Wenn der Wein schon einige Zeit im Glas ist, gesellt sich ein deutlich erkennbarer Pfirsichgeschmack dazu.

Dieser Heinrich Vollmer Riesling ist ein Wein der Gegensätze: Wer bei all der fruchtigen Frische glaubt, dass es sich beim Heinrich Vollmer Riesling um einen leichten Trinkwein handelt, liegt ganz klar daneben: Langlebigkeit ist hier das überraschende Hauptcharakteristikum. Genau aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass man diesen Riesling sogar noch ein paar Jährchen im Keller liegen lassen kann. Die Frucht wird dadurch wahrscheinlich etwas zurücktreten, doch ich wäre gespannt, zu sehen, was an ihre Stelle tritt.

Den Heinrich Vollmer Riesling trocken gibt es bei Rewe für 4,99 Euro.

Es gibt den Wein übrigens auch günstig bei Amazon.

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