Antonelli Montefalco Sagrantino im Test

Antonelli Montefalco Sagrantino

Heute stelle ich euch eine ganz besondere Art von Wein vor: den Sagrantino. Die Rebsorte stammt aus dem italienischen Umbrien und wird dort in mehreren Weinregionen angebaut. Das wichtigste Anbaugebiet ist Montefalco. Und zu den wichtigsten Herstellern gehört Antonelli. Aus diesem Grund freut es mich besonders dir heute den Antonelli Montefalco Sagrantino vorzustellen.

Der Antonelli Montefalco Sagrantino hat eine intensive, dunkle rubinrote Farbe. Seine Nase zeugt von Reife. Gerade die tertiären Aromen, wie Leder und feuchtes Holz kommen sehr gut hervor. Gleichzeitig zeigen sich Eindrücke von wilden Beeren und Kirsche. Die Frucht ist aber eher im Hintergrund.

Die Lagerfähigkeit dieser robusten Rotweine ist es, was Sagrantino als Sorte auszeichnet. Das ist auch beim Montefalco vom Antonelli der Fall. Mein Wein hatte 6 Jahre auf dem Buckel. Ich würde aber darauf wetten, dass man ihn auch bequem 15 Jahre liegen lassen kann. Der Wein ist ein Klassiker aus der Region und wird bereits seit 1981 hergestellt. Er wird 18 Monate in Barriqueholz ausgebaut, was für eine gewisse Rondeur sorgt.

Der Montefalco Sagrantino ist einer der Vorzeigeweine des Weinguts und spiegelt sehr gut die Qualität der Antonelli Weine wieder. Durch seine robuste Struktur aber auch mit dem soften Finish passt er hervorragend zu fetthaltigeren Speisen, wie z.B. Lasagne. Er lässt sich allerdings auch sehr gut zu Wild wie z.B. Rehrücken oder Wildschweinragout kombinieren.

Wie man mir anmerken kann, bin ich ein großer Fan vom Antonelli Montefalco Sagrantino. Aus diesem Grund fällt es mir auch nicht besonders schwer ihn mit der Bestnote auszuzeichnen. 5 von 5 Weinsnob-Korken hat der Rotwein aus Zentralitalien definitiv verdient. Ich wäre sogar bereit mit dem deutlich teureren Blecua Somontano zu vergleichen.

Den Antonelli Montefalco Sagrantino gibt es für ca. 23 Euro ab Hof und bei manchen Online-Shops in Deutschland.

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