Bree-wein-chardonnay

Bree White Chardonnay 2011: Ein fancy Name, der auch zum Äußeren der Flasche passt. Für das auffällige und innovative Design wurden die Bree Weine 2009 mit dem red dot Award ausgezeichnet. Das Unternehmen hinter Bree ist Peter Mertes, eine große Kellerei aus dem Bernkastel-Kues, dessen Flaschen man in so gut wie jedem deutschen Supermarkt findet. Dabei hat Mertes nicht nur Bree, sondern auch andere Marken, wie Maybach und Spätlese Rheinhessen in seinem Portfolio (beide schon vom Weinsnob getestet).

Bei so einer Größe könnten manche behaupten, dass der Wein dann nur noch billige Plörre sein kann. Das stimmt natürlich ganz und gar nicht! 4 Önologen und 14 Kellermeister arbeiten bei Mertes rund um die Uhr um die Qualität der Weine sicherzustellen und zu verbessern.

Bree Wein ist die Designmarke aus Rheingau, wobei der Tropfen an sich gar nicht aus Deutschland kommt, sondern aus dem Pays d’Oc in Südfrankreich. Dabei setzte man auf die Klassiker der Region: Chardonnay für Weiß-, Merlot für Rotwein und einen einfachen Rosé. Ich habe den Bree Chardonnay verkostet, der mir besser gefallen hat, als erwartet. Ich vertraue nun einmal keinem auffälligen Design (Meine Sorge: “Was will der Winzer da vertuschen?”).

Bewertung3Als ich die durchsichtige Farbe des Bree White Chardonnay sah, befürchtete ich schon einen flachen Wein. Im Mund wurde ich dann nicht nur beruhigt, sondern positiv überrascht: ein fetter, butteriger Wein – die hochwertigen Charakteristiken eines guten Chardonnay. Dazu gesellt sich eine leichte Mineralität, welche, da nur wenig Säure enthalten ist, für die ausgewogene Struktur des Bree Weins verantwortlich ist. Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen ausgefallenen authentischen Terroir-Wein, doch die originelle Flasche braucht man keineswegs! Der Wein kann auch ohne überzeugen!Aber das Auge trinkt bekanntlich mit!

Den Bree Wein White Chardonnay gibt es bei Real und Rewe für 4,99.
Alternativ gibt es ihn auch bei Amazon.