Geldermann Brut Sekt im Test

Geldermann Brut

Heute stelle ich euch einen Sekt vor, der mir wirklich gefallen hat: Der Geldermann Brut. Es handelt sich dabei um eine Cuvée aus Pineau de Loire, Chardonnay und Pinot Noir (Spätburgunder). Die Kohlensäure ist das Ergebnis der traditionnellen Flaschengärung, wie man sie auch bei Champagner, wie den Taittinger Brut Réserve hat.

Nachdem ich die Flasche mit dem Champagneröffner geöffnet habe, bin ich erstmal baff. Der Geldermann Brut Sekt hat einen sehr starken Duft. Das bewerte ich als äußerst positiv, da das oft bei Schaumweinen nicht der Fall ist.

Auch Weinanfänger können ohne Probleme starke vegetale Eindrücke von Heu erkennen. Die Frucht ist etwas weniger prononziert, aber der Geldermann Brut hat einen angenehmen Duft von Quitte.

Die Perlen sind recht stark, was man an den breiten aufstrebenden Strom von Kohlensäure im Sektglas erkennen kann. Man findet den starken Sprudel auch im Geschmack wieder. Das macht den Geldermann Brut aber nicht weniger elegant. Er hat halt einfach ordentlich Wums!

Wer einen Brut Sekt mag, ist mit dem Geldermann Sekt sehr gut aufgestellt. Geschmacklich ist er sehr trocken und hat wenig Fruchteindrücke auf der Zunge. Die Säure ist dabei solide ohne Überhand zu nehmen. Der Abgang hält lange an, was auf die hohe Qualität zeigt.

Bewertung

Ich bin von diesem Produkt ohne weiteres überzeugt. Er ist besser als der Fürst von Metternich Sekt und spielt in einer ähnlichen Liga wie der Scavi & Ray Prosecco. Ich gebe ihm deshalb auch die Bestnote: 5 von 5 Weinsnob-Korken. Der Sekt hat bei der Frühjahrsverkostung von Mundus Vini auch die Goldmedaille mitnehmen können. Für diesen doch recht bescheidenen Preis ist er mehr als überzeugend.

Den Geldermann Brut gibt es bei Rewe und Edeka für 8,99 Euro. Es gibt ihn auch bei Amazon im 6er Pack.

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